Qualität braucht sprichwörtlich ein gutes Fundament. Aus diesem Grund haben wir uns für eine weiße Wanne der Laststufe III für Ihr Eigenheim entschieden. Um besonders hochwertig bauen zu können, müssen jedoch auch die entsprechenden Grundlagen geschaffen werden und das fängt schon bei der Bodenplatte an.

 

Aus diesem Grund ist es Standard, dass jedes unserer Bauprojekte mit einer weißen Wanne der Laststufe III beginnt. Das heißt, dass Bodenplatte und Außenwände als geschlossene Wanne aus WU-Beton, also wasserundurchlässigen Beton, gegossen werden. Nach DIN 1-18195 ist der Bemessungswasserstand „der höchste,  nach Möglichkeit aus langjähriger Beobachtung ermittelte Grundwasserstand/Hochwasserstand“. Üblicherweise wird diese Form der weißen Wanne nur bei drückendem Wasser also sehr problematischen Baubedingungen, verbaut. Bei uns ist dies Standard und sorgt dafür, dass Sie in jedem Fall auf der sicheren Seite sind. Nicht nur heute sondern auch in der Zukunft.

Für den Fall der Fälle. Die weisse Wanne!

DIE WEISSE WANNE
DER RICHTIGE BETON MACHT DEN UNTERSCHIED

Wasser kann in Form von Bodenfeuchte, als nicht stauendes Sickerwasser, als zeitweise aufstauendes Sickerwasser, als drückendes oder nichtdrückendes Wasser auf die Außenflächen von Bauwerken einwirken. Die Wahl der Abdichtung ist abhängig von der Angriffsart des Wassers, von der Art des Baugrunds, der Art der Beanspruchung und der geplanten Nutzung.

Bei der weißen Wanne sind aufgrund ihrer Konstruktion keine zusätzlichen Dichtungsbahnen erforderlich. Bodenplatte und Außenwände werden als geschlossene Wanne aus Beton mit hohem Wassereindringwiderstand nach DIN EN 206-1 und DIN 1045-2 hergestellt. Diesen Beton nennt man auch wasserundurchlässigen Beton oder WU-Beton. Für die Herstellung der Bauwerke wird auf die Richtlinie „Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton“ des DAfStb verwiesen. Errichtet wird die weiße Wanne üblicherweise geschosshoch, entweder aus Ortbeton mit Systemschalung oder aus vorgefertigten Elementwänden (Dreifachwänden).

LASTFÄLLE IM ERDREICH

Bevor das Abdichtungsprinzip des Bauwerkes gegen das Erdreich entschieden werden kann, muss normalerweise der Lastfall in einem Bodengutachten bestimmt werden. Wir ersparen Ihnen die Kosten für ein Bodengutachten und verbauen von Anfang an Qualität - Die weiße Wanne in der Laststufe III.

Neben der Bodenbeschaffenheit ist auch der Bemessungswasserstand zu bestimmen, der der zu erwartendende Höchstwasserstand während der gesamten Nutzungsdauer des Bauwerks ist. Dabei werden Erwarungswerte von Grundwasser-, Schichtenwasser und Hochwasserstand aufgrund langjähriger Beobachtungen zugrunde gelegt.

 

Anerkannte Regel der Technik ist DIN 18195, in der folgende Lastfälle unterschieden werden:

 

Lastfall 1. Bodenfeuchte:

Bodenfeuchte tritt aufgrund von Kapillarkräften, die der Schwerkraft entgegen wirken, immer auf, selbst wenn Regenwasser direkt abfließen kann. Bei sehr durchlässigen Böden, in Gebieten in denen der jemals gemessene Höchststand des Bodenwassers einen ausreichend großen Abstand zur tiefsten Stelle des Bauwerkes hat, kann dieser Lastfall angenommen werden, der die geringsten Anforderungen an die Bauwerksabdichtung stellt.

 

Lastfall 2. Nichtstauendes Sickerwasser:

Falls der Erdboden weniger durchlässig ist, so dass Wasser nicht schnell genug abfließen kann und sich zeitweise aufstaut, wird dieser Lastfall angenommen. Im Unterschied zum Lastfall "Bodenfeuchte" ist ein Drainagesystem vorzusehen. Der Bemessungswasserstand muss mindestens 300 mm unterhalb der Unterkante der Bodenplatte liegen.

 

Lastfall 3. Von außen drückendes Wasser:

Falls aufgrund der Bodenbeschaffenheit "Nichtstauendes Sickerwasser" auftreten kann und zusätzlich der Bemessungshöchststand weniger als 300 mm unterhalb der Bodenplatte liegt, geht man von diesem Lastfall aus.

IHRE VORTEILE

  • weiße Wanne Lastfall 3 inklusive

  • gemäß DIN 1-18195 Wohnraumqualität im Untergeschoss

  • bessere Betonqualität sorgt für gehemmte Kapillarwirkung von Feuchtigkeit (drückendes Wasser)

  • Übergänge von Kellerwänden und Bodenplatte aus bauphysikalischen Gründen mit Aufquellabdichtung geschützt

  • sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen wasserdicht und dauerelastisch abgedichtet

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